Startups aus der Immobilienbranche erfreuen sich in Deutschland wachsender Beliebtheit. Im weltweiten Vergleich sind sie aber noch bedeutungslos.

Startups, die technologische Lösungen für die Immobilienbranche entwickeln, sind in Deutschland dabei, sich zusehends zu etablieren. Im Fachjargon werden sie Proptechs genannt – eine Wortschöpfung, die sich aus den Begriffen „Property“ und „Technology“ zusammensetzt.
Im letzten Jahr konnten solche Proptechs insgesamt 217 Millionen Euro bei Finanzierungsrunden einsammeln, schreibt das „Handelsblatt“ unter Berufung auf eine Analyse der Beteiligungsgesellschaft Blackprintpartners.
Das entspreche einem Zuwachs um rund ein Viertel gegenüber dem Jahr 2017. Dabei konnte Tado, ein Spezialist für Heiz- und Klimaanlagen, mit 50 Millionen Dollar den größten Batzen einsammeln.

Internationale Proptechs deutlich begehrter

Im internationalen Vergleich steckt die deutsche Proptech-Szene jedoch noch in den Kinderschuhen. Dies zeigt sich beispielsweise daran, dass der japanische Softbank- Konzern allein rund 200 Millionen Dollar in den Anbieter von
Logistik- und Lagerdiensten Clutter investierte – und damit in etwa so viel Geld, wie sämtliche deutsche Proptechs in 2018 zusammen einsammeln konnten. Weltweit konnten Proptechs laut der britischen Analysefirma Unissu in 2018
sogar Finanzmittel in Höhe von rund 15 Milliarden Dollar erhalten.

Dass die Finanzierungsrunden in Deutschland bisher noch so vergleichsweise klein sind, begründet Alexander Ubach-Utermöhl unter anderem mit der fragmentierten Proptech-Landschaft in Deutschland: „Der nächste Schritt
ist eine Konsolidierung. Wenn das passiert, wird auch die Hürde kleiner, größere Beträge zu investieren“, erklärte der Mitgründer von Blackprintpartners.

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